Ein besonderes Erlebnis durfte der Schulsanitätsdienst (SSD) der Staatlichen Wirtschaftsschule Neumarkt am Dienstag, den 20.01.26, erfahren: Gemeinsam mit den Betreuungslehrkräften Herrn Hannes Dumbs und Herrn Martin Hornauer besuchten die Schülerinnen und Schüler die DRF-Luftrettung an der Station am Universitätsklinikum Regensburg.
Vor Ort erwarteten uns spannende und zugleich sehr eindrucksvolle Einblicke in den Alltag der Luftrettung. Der engagierte Notarzt Johannes Thumann sowie ein Pilot der DRF nahmen sich viel Zeit, um den Schulsanitäterinnen und Schulsanitätern die Abläufe eines Luftrettungseinsatzes näherzubringen. Mit großer Offenheit beantworteten sie zahlreiche medizinische, technische und organisatorische Fragen und erklärten anschaulich, wie wichtig eingespielte Teamarbeit im Notfall ist.
Besonders wertvoll war auch der sensible Einblick in den Umgang mit belastenden Einsätzen. Wertschätzend und altersgerecht wurde erklärt, wie Einsätze im Team gemeinsam nachbesprochen und verarbeitet werden – ein Aspekt, der bei unseren Schülerinnen und Schülern großen Respekt und Anerkennung hervorrief.
Ein echtes Highlight ergab sich während unseres Besuchs spontan: Ein realer Rettungseinsatz führte dazu, dass der SSD sowohl einen Start als auch eine Landung des Hubschraubers live miterleben durfte. Die Faszination war groß, als der Intensivtransporthubschrauber (ITH) Christoph Regensburg mit beeindruckender Präzision abhob und später wieder landete.
Zuvor durften die Schülerinnen und Schüler sogar im Hubschrauber Platz nehmen. Alle Instrumente, medizinischen Geräte und die äußerst beengten Platzverhältnisse im Innenraum konnten aus nächster Nähe erlebt werden. Dabei wurde deutlich, wie hochmodern und zugleich funktional der ITH ausgestattet ist:
Der Christoph Regensburg ist u. a. für den Intensivtransport schwerkranker Patientinnen und Patienten ausgelegt, verfügt über umfangreiche Beatmungs- und Überwachungstechnik, Infusionspumpen sowie modernste Navigations- und Kommunikationssysteme – ein fliegender Intensivraum.
Ein besonderer Dank gilt Notarzt Johannes Thumann, der den Besuch seitens der DRF organisiert hat. Hervorzuheben ist dabei, dass er den Notarztdienst in der Luftrettung zusätzlich zu seinem regulären 40-Stunden-Dienst als Arzt am Universitätsklinikum Regensburg leistet – ein Engagement, das bei unseren Schülerinnen und Schülern großen Eindruck hinterlassen hat.
Die Mitglieder des SSD zeigten sich durchweg dankbar, interessiert und tief beeindruckt von der Professionalität und dem Engagement der Luftrettung. Text/Bild: M. Hornauer